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Exkursionen

3. Stadtteilspaziergang 2017:
Bauer-Gear-Motor und die Sammlerecke

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Der dritte 90-Minuten-Stadtteilspaziergang des Jahres 2017 führte in der vergangenen Woche zu zwei von vielen in der Pliensauvorstadt ansässigen Unternehmen: Bauer-Gear-Motors GmbH. und die Sammlerecke .

Im Foyer des Verwaltungsgebäudes wurden die Gäste von den Mitarbeitern Christian Polzer und Alexander Funk zunächst über die Firmengeschichte informiert. Das 1927 von Wilhelm Bauer gegründete Unternehmen trägt seit 2014 den Namen „Bauer-Gear-Motor“ und weihte im Mai 2015 eine neue Produktionsstätte ein. Ein Teil des Betriebs arbeitet in der Slowakei. Eine Video-Präsentation und zahlreiche Schautafeln erläuterten die Produktionsabläufe der hochwertigen Getriebemotoren. Diese maßgeschneiderten Produkte werden in Kränen, Walzwerken, Getränke-Abfüllmaschinen, Kläranlagen u.a. eingesetzt. Sie zeichnen sich durch einen niedrigen Energieverbrauch aus. Zukunftsweisend entwickelte man in den Konstruktionsbüros Permanentmagnet-Motoren. Gudrun Becker, die Vorsitzende des Fördervereins, dankte für die Einblicke.
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Vor der Firma Bauer Gear Motor in der Pliensauvorstadt

Vor der Firma Bauer Gear Motor in der Pliensauvorstadt

Nur ein paar Schritte entfernt besuchten die Spaziergänger in der Daimlerstraße 8 die Sammlerecke. Sie hat sich seit 1988 von einer kleinen Roman-und Comic-Tauschhandlung in Esslingen, Koblenz und Nürtingen zum größten Comicversand Deutschlands entwickelt. Weil der Geschäftsführer, Frieder Maier, derzeit den Stand seiner Firma bei der Frankfurter Buchmesse betreut, führte Martin Weckerle die Interessierten durch das zweistöckige Riesenlager. Die mehr als eine Million Comics und Romahefte beeindruckten. 20 Mitarbeitende sorgen dafür, dass die Wünsche der Kunden möglichst postwendend erfüllt werden.

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Vor der Sammlerecke in der Pliensauvorstadt

Vor der Sammlerecke in der Pliensauvorstadt

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Im Anschluss an den Spaziergang traf man sich zu lockeren Gesprächen bei Brezeln und Getränken im Bürgerhaus.

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2. Stadtteilspaziergang 2017:
Das Neckartal von oben
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Ausnahmsweise verließ der 2. Stadtteilspaziergang 2017 am Freitag, 7. Juli die Pliensauvorstadt und wanderte hoch über dem Neckartal auf dem Panoramaweg  der Parksiedlung. Auf der Aussichtsplattform am östlichen Start des Panoramawegs verschafften sich die Teilnehmenden an der Orientierungstafel einen ersten Überblick. Bei guter Sicht lokalisierte man Esslingens Stadtteile und die markanten Bauwerke, Kirchen und Tortürme, den Hafen.

Von besonderem Interesse war natürlich die Pliensauvorstadt. Dort wachsen auf dem Danfoss-Areal neue Gebäude in die Höhe. In den nächsten Wochen werden die Wurzel-Mediengruppe und Herzog Plastic GmbH einziehen. Interesse weckte auch das Hengstenberg-Areal: Das weiße Bürogebäude der Südwest-Metall neben der Volkshochschule und die roten Dächer des Hauses für Gastro und Fitness beim neuen Hengstenberg-Bürogebäude.

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Auf dem Panoramaweg hoch über dem Neckartal

Auf dem Panoramaweg hoch über dem Neckartal

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.1. Stadtteilspaziergang 2017 am Freitag, 17. März 2017 – 16.00 bis 17.30 Uhr

Benz-Villenzeile Pliensauvorstadt

 

Benz-Villen in der Pliensauvorstadt

Benz-Villen in der Pliensauvorstadt

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Wieder einmal hatte der Förderverein Pliensauvorstadt e.V. zu einem seiner beliebten Stadtteilspaziergänge eingeladen. Dabei bewegte sich eine richtige “Völkerwanderung”, mehr als 60 Personen, entlang der Berkheimer Straße und betrachtete die zehn von Architekt Albert Benz erbauten Villen.  Das erfreulich große Interesse brachte das Organisationsteam an seine Grenzen. Die Erklärungen von Roland Geltz und Beiträge vieler Teilnehmenden gingen meist im Verkehrslärm der parallel verlaufenden B 10 unter. Aus den Reaktionen der Spaziergänger konnte jedoch geschlossen werden, dass sie offensichtlich nicht darunter litten, dass der Spaziergang nicht zu einem Lerngang verfremdet wurde. Zu sehen gab es an den denkmalgeschützten Gebäuden eine Fülle. Benz hatte es in den Jahren von 1905 bis 1909 verstanden, für wohlhabende Bauwillige ein großes Repertoire von Stilarten zu realisieren: Mittelalterliche Anklänge in seinem eigenen Anwesen, Barock und Klassik und immer wieder Formen der regionalen Fachwerkbaukunst. Besondere Highlights waren dann, dass die Architekten Marggraf ihr Haus Nr. 38 und Familie Hohrath Nr. 50 zur Besichtigung öffneten. Einige Villen-Bewohner schlossen sich der Gruppe an und berichteten vom Wohnen in den über einhundertjährigen Häusern.

Nach dem Spaziergang hatte der Förderverein ins Café über der Brück‘ eingeladen. Dort stellte man den Gästen den genialen Esslinger Architekten Albert Benz (1877 – 1944) vor. Die Grunddaten seiner Vita aus dem Internet wurden vom Kunsthistoriker Dr. Christian Ottersbach wissenschaftlich ergänzt.

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3. Stadtteilspaziergang 2016 in der Pliensauvorstadt:

„Unternehmen in der Pliensauvorstadt“

Am Freitag, 14. Oktober 2016 lud der Förderverein Pliensauvorstadt e.V. und das Organisationsteam der Stadtspaziergänge in der Pliensauvorstadt zum 3. Stadtteilspaziergang 2016 ein.

Die Gruppe besuchte Fliesen-Nürk GmbH und Wilhelm Pfisterer GmbH – Haustechnik – und wurde von den Firmeninhabern geführt.

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Stadtspaziergang „Starke Frauen in Esslingen“

Die Kulturwissenschaftlerin und Leiterin der Frauengeschichtswerkstatt Esslingen Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt führte am Donnerstag, 08. September 2016 – ab 18 Uhr – an interessante Orte in der Esslinger Innenstadt, an denen Frauen Spuren hinterlassen haben.

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.2. Stadtteilspaziergang 2016
„Gärtnereien und Felder am Rande der Pliensauvorstadt“

Als echte Glückspilze fühlten sich die mehr als 30 Gäste beim 2. Stadtteilspaziergang in der Pliensauvorstadt am Freitag, 17. Juni. Noch zwei Stunden zuvor war heftiger Regen niedergegangen und nun konnten sie fast ohne einen Tropfen von oben entlang der Gärtnereien und Felder am Rande der Pliensauvorstadt schlendern. Selbst die Pfützen ließen sich umgehen. Und schließlich hatte das Organisationsteam mit Biobauer Heinz Hägele einen sehr kompetenten Fachmann mit jahrzehntelanger Erfahrung für die Führung gewinnen können.
Von den interessierten Gästen stets umlagert, konnte er die Gemüse, Kräuter, Früchten und Blumen auf den Feldern und in den Gewächshäusern benennen. Das veränderte Klima erlaubt heute Kräutersorten, die den Speisen aus aller Herren Länder gerecht werden. Dass Tomaten, Schlangengurken und Zuchini sich an Schnüren empor ranken, löste Erstaunen aus. Hägele ließ es nicht beim Kräuterquiz bewenden, sondern sprach auch über Anbaumethoden, Kosten der Maschinen, Planen und Gewächshäuser. Dies weitete den Horizont. Mit eigenen Augen konnten die Frauen und Männer schließlich sehen, welche Schäden die vielen Regenfälle schon jetzt angerichtet haben.

Nach einer guten Stunde ließ man im Café über der Brück bei Getränken und Laugenbrezeln den Spaziergang ausklingen. Als Gruß seiner Frau erhielten die Teilnehmenden von Heinz Hägele Rezepte für eine grüne Soße und einen Kräuterkuchen.

 

 

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Moscheeführung und Gespräch 

Moschee - red


Moschee Esslingen

 

Dass der Stadtseniorenrat (SSR) mit einer Führung durch die neue Moschee Esslingen und einem Gespräch mit Muslimen die Wünsche vieler getroffen hatte, zeigte sich zunächst daran, dass sich 51 Personen anmeldeten. 30 konnten teilnehmen und wurden von Mustafa Pinarci (28), einem Mitglied der muslimischen Gemeinde, vor der neuen Moschee begrüßt. Sie erlebten zwei hochinteressante Stunden und waren hernach voll des Lobes über die Kompetenz des jungen Mannes. Er führte die Gruppe zunächst durch die neue Moschee, die im Innern noch weitgehend eine Baustelle ist. Sie geht in dem Tempo ihrer Fertigstellung entgegen, wie die vier Millionen Euro durch Spenden von den Mitgliedern des DITIP-Vereins, der Gemeinde und auch christlichen Freunden fließen.

Dass die Teilnehmenden der SSR-Gruppe zu jenen Menschen gehören, die sich nicht alleine durch die Medien informieren lassen, sondern den persönlichen Kontakt mit den in Esslingen lebenden Muslimen pflegen, zeigte sich in den Räumen der alten Yunus Emre Moschee, die natürlich ohne Schuhe betreten wurden. Im Unterrichtsraum, in dem über die Wochenenden Kinder Koranunterricht erhalten, waren jetzt Senioren aufmerksame „Schüler“ mit einer Menge Fragen: rituelle Waschungen, Umgang mit dem Koranbuch, Trennung von Frauen und Männern, Gebetszeiten, Speisevorschriften, Schiiten und Sunniten? Pinarci blieb keine Antwort schuldig. Im Gebetsraum stellte sich dann auch der Imam den Fragen der Besucherinnen und Besucher zu seinem Studium und den Aufgaben. Als eine besondere Ehre empfanden die Gäste, dass er ihnen auch kurz seine Frau und die beiden Kinder vorstellte. Gastfreundschaft wurde dann auch im Erdgeschoss deutlich, wo Frauen der Gemeinde einen heißen Çay reichten. Dort wollte die Gruppe noch wissen, welche Speisen und Getränke für Muslime tabu sind. Unter den fünf Säulen des Islam, weckte vor allem die Pilgerfahrt nach Mekka das Interesse. Beeindruckend für alle war, wie ehrfurchtsvoll Mustafa Pinarci vom Propheten Mohammed und Allah sprach. Ein eindrucksvoller Nachmittag!