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Bericht 2016

Mitgliederversammlung 2017 des Stadtseniorenrat Esslingen e. V.
am 7. März 2017 im Forum Esslingen, Schelztorstraße 38 –

Rechenschaftsbericht 2016 des Vorstandsvorsitzenden Dr. Manfred Mätzke

Mit dem folgenden Geschäftsbericht gebe ich Ihnen einen Überblick unserer Arbeit, der anschließend in der Mitgliederversammlung von beteiligten Vorstandsmitgliedern an einigen Beispielen vertieft wird.

Vorab möchte ich mich bei Ihnen für viele Spenden bedanken, die uns, ergänzt von einem Beitrag der Stadt, aus dem Kassenloch geholfen haben, das unser 20-jähriger Geburtstag verursacht hat.

Im Jahr 2016, startete die Vorstandsgruppe des Stadtseniorenrats, wie bisher üblich, mit der Januar-Klausur in sein Arbeitsjahr.

Nach meinem Verständnis bezieht sich die Silbe „rat“ in unserem Namen nicht allein darauf, dass wir – gewünscht oder nicht gewünscht – der städtischen Verwaltung oder den Fraktionen des Gemeinderats einen Rat geben.

Das auch, aber für mich steht die Silbe „raten“ in hohem Maße dafür, dass wir untereinander beraten, welche Vorhaben nützlich für die älteren Menschen in Esslingen sind.

Was wir uns also an Aktivitäten neu vornehmen oder fortsetzen sollten.

Dafür ist es hilfreich, dass viele unserer Vorstandsmitglieder in gemeinnützigen Initiativen und Organisationen mitarbeiten.

Außerdem sind Vertreter von uns Mitglied in städtischen Arbeitskreisen und Gremien, wie etwa zum Thema Demenz oder Ambulante Dienste und im Ausschuss für Bildung, Erziehung und Soziales

Der gegenseitige Austausch von den dort gemachten Erfahrungen wirkt sich positiv auf unsere Arbeit aus..

Das alles machen wir nicht, weil wir Gutmenschen sind, sondern weil wir Freude daran haben, weil wir neues lernen, mit anderen etwas bewegen und nützlich sein können.

Wichtig für unsere Arbeit, weil gut für den Blick über den Tellerrand, waren im Berichtsjahr unsere Kontakte mit dem Jugendgemeinderat, mit den Fraktionen des Gemeinderats sowie unsere Besuche beim Stadtseniorenrat Schwäbisch Hall und bei der Firma Alber, Fertigung von Treppensteighilfen, Rollstuhl- und E-Bike-Antrieben, in Albstadt-Tailfingen.

Im Februar besuchte uns der Vorsitzende des KSR, Karl Praxl, zum gegenseitigen Kennenlernen im Leitungsteam. Bei dem Besuch entstand die Idee zur gemeinsamen Vorbereitung und Durchführung eines Tages des Dialogs.

Dabei sollten Orts- und Stadtseniorenräte Projekte vorstellen, voneinander lernen und Kooperationen sondieren. Dazu später mehr von Roland Geltz.

Im April waren wir an der Veranstaltungsreihe Gesund.ES beteiligt. Diese Veranstaltungsreihe gibt es seit einigen Jahren, weil die Stadt Esslingen in Kooperation mit vielen Partnern aus dem Gesundheits-, Sozial-, und Bildungsbereich sowie der Stadtplanung und dem Umweltschutz dazu beitragen möchte, das Thema Gesundheit im gesellschaftlichen Leben der Stadt zu verankern.

Wenn jetzt einige von Ihnen gedacht haben sollten, ach je, im April sind die erst aus den Puschen gekommen, dann möchte ich darauf hinweisen, dass, kaum war die Weihnachtspause vorbei, liefen wieder unsere Freitagssprechstunden

Und unsere gemeinsam mit der Stadt Esslingen angebotenen Bewegungstreffs und die monatlichen Tanznachmittage im Waldheim konnten wieder besucht werden.

Wären wir ein auf Gewinn zielender Verein, dann wären das, ökonomisch gesprochen, unsere cash cows. Sie sind nachgefragt, von großem Nutzen und auf Dauer angelegt.

Apropos Tanznachmittag. Durch die Übersiedelung unserer Schatzmeisterin und Tanznachmittags Begleiterin Uschi Grosse stand dieses Angebot auf der Kippe.

Da hat sich zum Glück Gaby Wagner, die Uschi und ich von der Freiwilligen Agentur kannten, bereit erklärt mitzumachen und begleitet nun gemeinsam mit Margret Burscheid das Tanzcafé.

Aber damit nicht genug, wir beteiligen uns seit Neuestem an einem potentiellen dritten Dauerbrenner: An dem seit vielen Jahren bestens eingeführten „Busfahrten mit Wanderungen.“ Dazu später mehr von Willi Scheuter.

Zu den Aufgaben des SSR Vorstands gehört die Lobby und Öffentlichkeitsarbeit. Die Öffentlichkeitsarbeit sorgt dafür, dass wir in der Öffentlichkeit vorkommen, über Zeitungen, Flyer und die Homepage (Roland, Rolf, Margret). Zur Lobbyarbeit gehört, der persönliche Kontakt zu Politik und Verwaltung sowie der Kontakt zu Journalistinnen und Journalisten der Esslinger Zeitung.

Ein Besuch beim Chef für Lokales oder beim Chefredakteur gehört bei der Neukonstitution des geschäftsführenden Vorstands im Allgemeinen dazu.

Wir haben es diesmal anders gemacht und eine Veranstaltung überlegt, auf der Lokalchef Dörmann über das Zeitungsmachen berichtet und Fragen von interessierten bürgerschaftlich Engagierten beantwortet. Dazu später mehr von Roland Geltz.

Über unser neues Projekt „Museumsführung“, berichtet nachher Margret Burscheid. Für mich hat es auch gezeigt, dass wir beim Gespräch mit Menschen, beim langsamen warm werden miteinander, an Themen kommen, die sie beschäftigen.

Leider haben wir im Moment niemanden, der sich des Themas „Reisen mit dem Seniorenrat“ annehmen kann. Der Charme dieses Angebots war, dass sich dabei, begleitet vom SSR, Menschen mit ähnlichen Interessen getroffen und ihre Erlebnisse geteilt haben. Wir sind am Überlegen, vielleicht verfügt ja jemand von unseren Mitgliedern über entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten und hat Lust sich einzubringen.

Bei allem was wir tun (und tun wollen) ist uns klar, dass wir nur ein Teil im weiten Spektrum der Altenarbeit sind. Und uns deshalb Bescheidenheit gut ansteht, besonders, weil wir wissen, was in den verschiedenen Einrichtungen für ältere Menschen tagtäglich geleistet wird.

Die Gründungsidee des SSR vor 20 Jahren ist aus meiner Sicht neu zu betrachten. Damals ging es um eine neue politische Interessenvertretung, die der Verwaltung Druck machen sollte, damit sie sich stärker um die Belange Älterer kümmert.

Inzwischen ist in der Verwaltung die Beachtung der älteren Menschen fester Bestandteil geworden.

Es geht heutzutage für einen Stadtseniorenrat nicht mehr darum, die Verwaltung als „Erfüllungsgehilfen“ einspannen zu wollen.

Unsere Haltung sollte vielmehr sein, dass wir die Mitarbeiter und Leitungspersonen in den städtischen Einrichtungen für unsere Ideen und Vorschläge gewinnen wollen.

Zum guten Schluss möchte ich mich bei Frau Schaumburg, Leiterin der Abteilung Familie, Jugend, Senioren und Bürgerengagement bedanken, auch wenn sie heute nicht dabei sein kann. Renate Schaumburg ist dem Stadtseniorenrat seit seiner Gründung vor über zwanzig Jahre in kritischer Freundschaft verbunden und hat viele gute Ideen zu unseren Vorhaben beigesteuert.

 

Dr. Manfred Mätzke – Vorstandsvorsitzender des Stadtseniorenrat Esslingen e.V.