„Kurze Wege“

führten am 14. April über die Pliensaubrücke zum Mehrgenerationen- und Bürgerhaus in der Pliensauvorstadt. Beim anschließenden Stadtteilspaziergang beantwortete Gudrun Becker, 1. Vorsitzende des Fördervereins, den sehr interessierten 15 Teilnehmerinnen jede Frage. Der Stadtteil war um 1900 eine bevorzugte Gegend von vermögenden Familien. Zu Beginn der Industrialisierung entstanden hier dann diverse Fabriken mit zahlreichen Arbeitsplätzen sowie Wohnblöcken mit grünen Innenhöfen für die Beschäftigten. Obwohl die einstige Infrastruktur nicht mehr existiert, bietet die Pliensauvorstadt heute gute Wohnmöglichkeiten, sowohl für Familien mit Kindern, als auch für Senioren, wies Gudrun Becker, die seit 40 Jahren hier wohnt und sich seit 20 Jahre ehrenamtlich für die Einwohner engagiert, hin. Im „Café über der Brück“, beim geselligen Beisammensein mit Kaffee und Hefezopf, erfuhren die Teilnehmerinnen noch einiges über die zahlreichen Aktivitäten des Fördervereins. 

Bericht: Max Stadler