Besuch der Frauenkirche am 10.03.2026
Rückblick Kurze Wege am 10.3. in die Frauenkirche und Beutau
Bei strahlendem Sonnenschein startete unser Stadtspaziergang mit 20 Teilnehmern zur Frauenkirche.
Hier wurden wir von Siegfried Bessey empfangen, der sich als exzellenter Kenner dieser wunderbaren Kirche erwies und uns mit zahlreichen Details, die man als normaler Besucher nicht beachtet, bekannt machte.
Der mächtige und dennoch filigrane gotische Turm mit 72 Meter Höhe wurde 1516 mit der Turmspitze vollendet und beeindruckte uns sehr. Sehenswert sind auch die Bogenreliefs über den beiden Portalen mit den Themen Christus als Weltenrichter und der Geburt Christi und dem Tod Marias. Herr Bessey zeigte uns auch die zahlreichen Wasserspeier, aus Stein gemeißelte Dämonengestalten, von denen jede einen speziellen Namen hat.
Der größte Schatz dieser ersten gotischen Hallenkirche im Südwesten sind drei mittelalterliche Fenster aus der Zeit von 1330 bis 1360, die mit ihrer qualitätsvollen Malerei den Vergleich mit großen französischen Kathedralen nicht scheuen brauchen.
Mit großem Respekt vor den Baumeisterfamilien Beblinger und Ensinger und der Esslinger Bürgerschaft, die 200 Jahre lang finanzielle Opfer brachte um dieses herrliche Bauwerk zu errichten, verabschiedeten wir uns in Richtung der alten Weingärtnervorstadt Beutau.
Hier wurden wir im Tagestreff St. Vinzenz, von Frau Silvestri und Frau Bauer mit Kaffee und diversen Kuchen bestens bewirtet. Sie erzählten uns auch von ihrer Mission, alle Menschen die sich in einer sozialen, materiellen oder seelischen Notlage befinden, willkommen zu heißen.
Damit ging ein erlebnisreicher Nachmittag harmonisch zu Ende, der den Teilnehmern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Bericht und Bild: Max Stadler


