Matschwanderung des SSR am Aschermittwoch den 18.02.2026

In den Tagen zuvor hatte es viel geregnet. Trotzdem trafen sich 21 wackere Wanderfreunde in Berkheim. Vorbei am Waldheim kamen wir zur Donareiche – so benannt in Erinnerung an den germanischen Gott Donar – die der christliche Missionar Bonifazius in Hessen fällen ließ, um die Germanen zum Christentum zu bekehren. Weiter gings zum Baum des Jahres, einer Zitterpappel / Espe. Ihre Rinde, Blätter und Knospen enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie beispielsweise Salicin (Aspirin). Zittern wie Espenlaub beruht auf der Konstruktion der Blätter mit langem abgeplattetem Stiel, die sich deshalb bei geringstem Lüftchen bewegen. Bergab marschierten wir ins Körschtal, über die sprudelnde Körsch, wieder steil bergauf zu den Aussiedlerhöfen auf der Hochebene. Wir hatten eine herrliche Weitsicht auf die Schwäbische Alb vom Jusiberg über den Hohen Neuffen, die Teck zum Breitenstein. Der Weg war hier besonders rutschig und matschig und so kamen wir mit sehr schmutzigen Schuhen müde und hungrig bei dem Wirtshaus Ponderosa an. Fast alle wählten das Tagesmenü Tafelspitz. Frisch gestärkt und gut erholt marschierten wir vorbei am Erlenhof ins Körschtal zur Bushaltestelle „Rettichbar“.