Wanderung des SSR am 08.07.2026 im Berkheimer Stadtwald
An solch einem heißen Tag war natürlich eine Wanderung komplett im Wald und somit im Schatten angebracht. So gingen 21 Wanderer vom Treffpunkt Bushaltestelle Kronenstraße in Berkheim über den Schäferplatz schnurstracks in den Wald. Noch auf dem „Rompelesweg“ vor dem Ziegenbrunnen erfuhren wir viel über die Geschichte und Industrialisierung (Hammerschmiede) von Berkheim. Interessantes auch über den ersten Pfarrer Ortlieb, welcher viele Vereine gegründet hatte und auch über lustige Begebenheiten bei dem Nachhauseweg nach Feiern und alkoholischen Auswirkungen des Mostes. Das Arboretum, nahe der Forstausbildungsstelle, dient als Anschauungsobjekt bei der Ausbildung zum Forstwirt. Auch Wanderer können eine Sammlung (ca. 70) verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze bewundern. Jetzt kamen wir an der Donareiche vorbei und erfuhren den geschichtlichen Hintergrund, den sie bei der Christianisierung Deutschlands spielte. Am Steinriegel (römische Villa Rustika) ging es jetzt hinunter ins Körschtal zum Heinrich Rottner Gedenkstein. Dieser erinnert an einen historischen Kriminalfall, bei dem ein Förster von Wilderern, kurz nach dem 2. Weltkrieg, ermordet wurde. Auf unserem Weg gegenüber ist das Deutsche Institut für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) zu sehen. Es gehört zu den führenden Textilforschungseinrichtungen Europas und ist mehr als 100 Jahre alt. Es ist bekannt für sein Motto – vom Molekül zum Fertigprodukt – also neue Entwicklungen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette. Das neueste Produkt ist ein textiles Klimatisierungssystem in Arbeitskleidung. Nach so vielen Informationen ging es die letzten Meter steil bergab zum Gasthaus Schießhaus, in dem wir uns kroatische Speisen schmecken ließen.
Bild: privat





